Bubenjungschar 2020 – LAGER VOR ORT – NOAH – GOTT IST BEI DIR

L             Lageralltag anders als sonst
Lager vor Ort hieß 5 Tage Lager von 8Uhr bis 16Uhr und anders als man es gewohnt war:
ohne Frühstück, Abendessen und Übernachtung im Zelt, dafür mit (fast) allem, was ein Zeltlager zu bieten hat

A             Anspiel
Im Anspiel dieses Jahr haben wir die beiden Geschwister Lucy und Luca begleitet. Die beiden haben im Home-Schooling die Aufgabe bekommen, in alten Zeitungen oder Büchern interessante Nachrichten zu suchen und darüber ein Referat zu schreiben. Dabei haben die Geschwister auf dem Dachboden alte Zeitungen gefunden, in denen es Schlagzeilen zu Noah und der Arche gab. Lucy und Luca konnten durch die Zeitungen in die Zeit von Noah reisen und so seine Geschichte direkt miterleben. Dabei haben sie gesehen, dass Noah ähnlich wie sie während dem Home-Schooling und den Corona-Einschränkungen auch sehr eingeschränkt war, aber dabei immer von Gott begleitet wurde.

G            Gemeinschaft
Dieses Jahr verbrachten die Teilnehmer und Mitarbeiter die ganze Zeit in ihrer Zeltgruppe, die das gesamte Lager-vor-Ort dieselbe war. Dadurch war die Gemeinschaft innerhalb der Zeltgruppen sehr intensiv.

E             Einmalig
Das Lager-vor-Ort war einmalig schön, bleibt aber hoffentlich auch einmalig. Denn trotz der tollen und wertvollen Zeit, hoffen und beten wir, dass wir nächstes Jahr wieder die „normalen“ Lager, wie wir sie seit über 40 Jahren kennen, durchführen können.

R             Regenbogen
Der Regenbogen hat uns das ganze Lager über begleitet. Wir konnten ihn auf und neben (in Form von Holz-Aufstellern) der Lagerlosung sehen, hatten „Regenbogen, buntes Licht“ als Lagerlied und die Kleingruppen wurden in die Farben des Regenbogens unterteilt. So gab es eine rote, eine gelbe, eine orangene, eine blaue und eine grüne Gruppe und in den Morgenandachten wurden die Farben des Regenbogens mit verschiedenen Aussagen thematisiert (z.B. rot – Liebe deinen nächsten wie dich selbst).

V             Vormittag
Vormittags starteten wir im Plenum mit 2-3 Liedern und einer Morgenandacht in den neuen Tag. Anschließend gab es Programm innerhalb der Zeltgruppen. Es wurden Dachlattenhocker, Einhand-Tischtennis und ein Segelflieger gebaut oder verschiedene Spiele im Beach-Volleyballfeld gespielt. An einem Tag hatte die jeweilige Zeltgruppe Zeit, die Spielgeräte, die wir von den Zeltlagern kennen, wie z.B. Drainage-Jonglage, Riesenlabyrinth, Diabolos,… während der Materialschlacht zu nutzen. Vor dem Mittagessen trafen wir uns wieder im Plenum, um das Anspiel zu sehen und um im Anschluss das Bibelthema in der Zeltgruppe mit einer Ansprache oder Bibelarbeit zu vertiefen.

O            Ort des Geschehens
Das Lager vor Ort fand auf dem gesamten Gelände des „CVJM-Plätzle“, Haus Seebrücke, statt. Jede Gruppe hatte ihr eigenes Zelt. Das Haus selbst stand den Teilnehmern nur für die Toilettengänge zur Verfügung. Ansonsten wurde das Haus für Mitarbeiterbesprechungen und zum Kochen genutzt.

R             Regeln zur Einhaltung des Hygienekonzepts
Um den geltenden Corona-Bedingungen gerecht zu werden, gab es bestimmte Regeln, wie z.B. die Einteilung in die fixen Zeltgruppen, jede Kleingruppe hatte ihr eigenes WC und ihre eigenen Laufwege, zwischen den Kleingruppen wurde Abstand gehalten, jede Kleingruppe hatte ihr eigenes Zelt und ihren eigenen Bereich („Vorgarten“) und es wurde regelmäßig desinfiziert.

O            Ohne Mitarbeiter geht es nicht
Auch ein Lager vor Ort kann nicht ohne Mitarbeiter stattfinden. 13,5 Mitarbeiter (ein Mitarbeiter konnte leider nur eine Halbzeit dabei sein) waren dieses Jahr mit dabei.

R             Regen
Lager ohne Regen, das gibt es nicht! Deshalb hatten wir auch beim Lager-vor-Ort an 2 Tagen Regen. Aber dadurch, dass jede Gruppe ihr Zelt hatte, war das kein Problem und so wurde die Regenzeit teilweise mit Kartenspielen, Würfelspielen oder Gesprächen überbrückt.

T             Thema
Das Thema, das uns auf dem Lager vor Ort begleitet hat, war die Geschichte von Noah. Wir haben uns 5 Tage lang mit der Geschichte von Noah und der Arche beschäftigt und uns Gedanken dazu gemacht, wie das heute bei uns so ist. Dabei konnten wir feststellen, dass es vor allem zu der Situation im Home-Schooling und der Zeit ohne Jungscharstunden, Parallelen zu dem was Noah erlebt hat gibt.

 

N            Nachmittag

                Nach dem Mittagessen ging es innerhalb der Zeltgruppen mit dem Programm weiter. Es wurde ein Geländespiel gespielt, bei dem man verschiedene Tierpaare finden musste, es gab eine Lagerolympiade, einen Actionbound, bei dem man auch mal ein bisschen vom Lagerplatz wegkam und das Handy einem die Richtung vorgab, unser Wissen konnten wir bei 1, 2 oder 3 auf die Probe stellen und unser Glück forderten wir beim Zocker-Nachmittag beim Roulette heraus. Der Tagesabschluss fand wieder im Plenum statt, bevor wir uns auf den Heimweg zu unseren Familien machten.

O            Organisation
Auch die Organisation des Lager-vor-Ort war etwas anders als für die „normalen“ Lager. Zwar konnten wir einige Dinge übernehmen, aber es wurde eben auch ein Hygienekonzept, eine Nachtwache, Programm, dass in 10er-Gruppen und am besten auf Abstand gespielt werden kann,… gebraucht. Diese Rahmen-Organisation fand dieses Jahr für die 3 Lagerabschnitte gemeinsam statt und das Buben und Mädchenlager arbeiteten auch teilweise bei der Programm- und Bibelthemagestaltung zusammen, was wirklich gut funktioniert hat und wovon wir, aufgrund des kürzeren Vorbereitungszeitraums, alle profitieren konnten.

A             Anders aber gut
Anders heißt nicht immer schlecht, denn das Konzept des Lager-vor-Ort hatte auch seine Vorteile. Es waren (junge) Teilnehmer dabei, die sich dieses Jahr vielleicht noch nicht 11 Tage auf ein Zeltlager getraut hätten und so einmal Lagerluft schnuppern konnten. Durch die kleineren Gruppen kamen die Mitarbeiter mehr mit den Teilnehmern während der Bibelarbeit und Ansprache ins Gespräch. Man konnte zu Hause WARM duschen und im eigenen Bett schlafen.

H            Heiß
Heiß war es an den ersten Tagen, deshalb nutzten wir die Möglichkeit, an der Quelle oder der Waschrinne mit einer Gartendusche Abkühlung zu suchen.

G            Gott ist bei dir
Das war die diesjährige Lagerlosung, die uns Mut macht, dass Gott immer da ist. Egal wie gut oder schlecht es uns gerade geht, Gott lässt uns nicht allein.

O            Ohne Lagerfeuerabend und Jungscharlieder
Das Lager vor Ort hat leider keine Möglichkeit für einen Lagerfeuerabend mit Jungscharliedern und Stockbrot geboten, dafür hatten wir andere tolle Programmpunkte und freuen uns auf den nächsten Lagerfeuerabend auf dem Lager.

T             Teilnehmer
Anfangs waren wir uns nicht sicher, wie sehr das Angebot des Lager-vor-Ort wohl genutzt wird. Umso mehr freuen wir uns, dass wir 48 Teilnehmer (bei einer maximalen Teilnehmerzahl von 50) angemeldet haben.

T             Trotzdem: Lagerkreuz und Lagerlosung
Auf einem Lager gibt es viele Dinge, auf die man auch auf einem Lager-vor-Ort nicht verzichten mag. So z.B. die Lagerlosung und das Lagerkreuz, welches es dieses Jahr sogar in zweifacher Ausführung (eins für die Gruppen auf dem oberen Platz und eins für die Gruppen auf dem unteren Platz) gab. Ein paar Dinge braucht es eben doch für ein Lagerfeeling.

I              In Zeltgruppen
In den Kleingruppen von 8 – 11 Teilnehmern und 2 – 3 Mitarbeitern wurde gespielt, gebaut, gebastelt, gegessen, Bibel gelesen, geredet und vieles mehr.

S             Singen
Es wurde zwar nicht so viel gesungen wie auf dem normalen Lager und das Lagerheft war etwas schmaler, aber es wurde gesungen und am letzten Tag konnten wir die Lieder auch schon fast auswendig :).

T             Turniere und Rekorde
Turniere und Rekorde die auf einem Lager nicht fehlen dürfen gab es dieses Jahr leider keine, dafür aber eine Lagerolympiade, bei der es darum ging, der Beste in allen Disziplinen zu sein.

B             Ballonstart
Unser Lager-vor-Ort haben wir alle zusammen mit einem Ballonstart beendet. Ein paar Ballonkarten kamen sogar schon wieder zurück.

E             Essen:
Das Mittagessen wurde von unseren 4 Köchinnen und einer Aushilfsköchin in der Küche auf dem „Plätzle“ frisch zubereitet und inkl. Geschirr und Besteck in die Zeltgruppen geliefert. Es gab Hot Dogs, LKWs, Maultaschen, Geschnetzeltes und Spagetti Bolognese, Salate und Nachtisch.

I              Immer bereit
Immer bereit waren unsere 3-4 Springer. Das waren die Mitarbeiter, die keiner fixen Zeltgruppe zugeordnet waren, sondern die Mitarbeiter bei der Vorbereitung von Programmpunkten unterstützten, die WCs sauber hielten, eine Rolle im Anspiel übernahmen, das Essen in die Zelte lieferten, beim Abtrocknen halfen und vieles mehr.

D            Das fehlte am meisten
Die Abende am Feuer und Nächte im Zelt.

I              Individuell
Der Tagesablauf in den Kleingruppen war sehr individuell. Je nach Wetter wurde ein Programmpunkt mal abgebrochen oder anders durchgeführt, das Beachvolleyball-Feld wurde zum Kicken oder für Spike Ball genutzt und die Ansprache und Bibelarbeit wurde individuell vom Zeltgruppenmitarbeiter gehalten.

R             Rückblick
Wir sind dankbar für die 5 Tage Buben-Lager-vor-Ort. Wir danken Gott und allen die uns im Gebet, in der Vorbereitung und Durchführung unterstützt haben und können rückblickend sagen, dass das Lager-vor-Ort für dieses Jahr die beste Alternative war. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder ein Zeltlager in gewohnter Art und Weise durchführen zu können.