Jesus House auf der Schönbuchlichtung

27. – 31. März 2017

In der vergangenen Woche war im Johannes-Brenz-Haus in Holzgerlingen von Montag, 27. März bis Freitag, 31. März 2017 jeden Abend ordentlich was los.

Junge Menschen im Alter ab 13 Jahren trafen sich jeden Abend um 19.30 Uhr zu Jesus House 2017 – hier ging es um Gott und die Welt und was das mit jedem einzelnen zu tun hat. Anfangs der Woche füllte sich der Saal mit etwa 50 neuen, aber auch altbekannten Gesichtern. Von jeder Ecke der Schönbuchlichtung fanden sie den Weg nach Holzgerlingen. Gegen Ende der Woche war das Johannes-Brenz-Haus mit bis zu 100 jungen Menschen gefüllt. Die Papphocker-Plätze reichten nicht mehr aus, sodass weitere Reihen bestuhlt werden mussten und sogar Tische als Sitzgelegenheit genutzt wurden.

Eine tiefgehende Message für diese Abende brachten Pawel Step – er arbeitet als Gemeindediakon in der Evangelischen Kirchengemeinde Kemnat und Britta Greif – sie kam von der Liebenzeller Mission – mit. Beide begeisterten die Jugendlichen mit eigenen und persönlichen Lebens- und Glaubenserfahrungen und mit ihrer offenen und mitreißenden Art.

Erstmals bei Jesus House konnten Veranstaltungsorte einen individuellen Fokus setzen und zwischen Live-Übertragung, klassischem Bühnenmodell und dem neuen Dialogmodell wählen. Die Schönbuchlichtung entschied sich dafür mal etwas Neues auszuprobieren und so startete Jesus House in Holzgerlingen als „Dialogmodell“. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit in der Bibel eigene Entdeckungen zu machen. Nach einem kurzen Einstieg war es mucksmäuschenstill in den vier Wänden des Johannes-Brenz-Hauses. Die Jugendlichen waren in den Bibeltext vertieft. Mal ging es um den Zöllner Zachäus, der auf einen Maulbeerbaum kletterte, um Jesus zu sehen und mal ging es um zwei Männer, die auf dem Weg nach Emmaus waren und nicht bemerkten, dass Jesus mit ihnen unterwegs ist. Dann stieg der Lärmpegel an, da sich die Jugendlichen in Kleingruppen über ihre Entdeckungen austauschten. Der Countdown bot hierfür eine Zeitspanne von 10 Minuten.

Anschließend kamen Pawel Step und Britta Greif ins Schwitzen – denn es folgte die Nachhak- und Ausquetschrunde. Die Jugendlichen hatten sich Fragen überlegt, die sie beschäftigten und hierbei mussten die beiden Referenten Rede und Antwort stehen.

Das Dialog-Modell kam sehr gut an, da es für die jungen Leute sehr spannend war ihre eigenen Fragen stellen zu können – und so gut wie immer gab es eine Antwort darauf.

Die Jugendlichen beschäftigten sich mit alltäglichen Themen wie Freundschaft, Vergebung, Leistungsdruck, „in sein“ und vielem mehr. Sie entdeckten Menschen in der Bibel, die genau diese Dinge erlebt haben.

Begleitet wurden die Abende durch eine Band, die sogar ein fetziges Weihnachtslied in ihrem Repertoire hatte.

Am Ende der Veranstaltung stärkten sich die Jugendlichen bei Hot Dog, Pizzabaguettes und etwas zu Trinken für den Nachhauseweg. Und am nächsten Abend ging es weiter…

 

Lisa N.