Mädchenjungscharlager 2018

Lagerbericht

Und schon ist es wieder vorbei … das Mädchen-Jungscharlager 2018! Los gings am 28. Juli.
Mit 66 Teilnehmern, 17 Mitarbeitern, einem super Küchen-Team und 6 starken Nachtwächtern durften wir dieses Jahr unser Lager in Ampfelbronn verbringen. Bei den 10 Tagen Sonnenschein pur wurden die langen Hosen und Jacken tagsüber gar nicht erst ausgepackt.

Damit sich alle auch richtig wohlfühlten, machten wir es uns in unseren Zelten bequem und gestalteten den Lagerplatz. Vom harten Arbeiten bis zum einfachen Basteln war alles dabei. Handwerklich ging es bei dem Holzpaletten-Sofa und bei dem großen Tic-Tac-Toe-Spiel zu. Ein Muss wie jedes Jahr war natürlich wieder der beliebte Chillcenter, den unsere Nachtwächter für uns bauten. Kreativ werden konnte man beim Gestalten des Klocontainers, den Zeltschildern und dem Anmalen eines Schrankes.

Sie fragen sich nun bestimmt: Seit wann braucht man bitteschön auf dem Zeltlager einen Schrank?

Hautnah konnten die Mädels miterleben, wie die 5 Freunde einem neuen Fall auf der Spur waren. Nachdem Timmy, der Hund, auf dem Dachboden in einem Schrank spurlos verschwand, folgten sie ihm und landeten in der Zeit von Samuel aus der Bibel. Julian, Dick, Anne und George waren dabei, als der von Gott erhörte Samuel in den Tempel kam. Er wuchs dort auf und konnte Gottes Stimme hören. Er salbte Saul und später noch David zum König.

Doch was ging außer dem Lagerthema Samuel noch so bei uns ab?

Die Mädels bekamen einen professionell hergestellten Flyer mit einer großen Auswahl an vielen verschiedenen VHS-Kursen. Vom Bemalen der Sonnenschirme, Basteln von Kalendern und Stiftehaltern bis zum Nähen von Mäppchen und Sägen von Spätzlesbrettern war alles geboten. Zusätzlich gab es auch noch Sport- und Bildungsangebote, wie zum Beispiel Trampolinspringen und Pool-Fitness oder ein Gebärdensprach- und Schwäbisch-Kurs.

Jeden Tag gab es ein vielfältiges Programm, bei dem sich niemand langweilte. Hierzu können wir leider nicht zu jedem Programmpunkt einen Ausblick geben.

Ein besonderes Highlight war die Jobbörse, bei der die Teilis sehen konnten, was die Mias in ihrem Alltag so machen. Zu jedem Beruf wurde ein passendes Spiel gespielt und jeder Mitarbeiter trat in seiner Arbeitskleidung vor.

Bei der farbenfrohen Schatzsuche im Wald konnten sich die Mädels besonders austoben. Jede Gruppe hatte mehrere Flaggen ihrer Farbe. Ziel war es von jeder Gruppe eine Flagge zu erbeuten. Weil dies viel zu einfach gewesen wäre, durften sich die Mädels mit Wasserspritzen abwehren.

Bei einer Tanzfläche und lauter Musik konnten die Mädels auch mal nur zuschauen. An diesem Abend hieß es nämlich: Nun sind die Mias dran! Als Paar traten sie jeweils nacheinander an und tanzten viele verschiedene Tänze, wie beispielsweise Salsa, Tango und Flamenco. Dieser Abend wurde wie die Sendung „Let´s Dance“ aufgezogen, somit gab es auch ein Finale und ein Sieger-Paar.

Ein weiteres Highlight war wie immer der alljährliche Tagesausflug, bei dem wir die Sinnes-Welt in Biberach besuchten. Dort konnten wir unsere Sinne wieder neu entdecken und verschiedene Experimente ausprobieren. Außerdem spazierten wir durch den Wackelwald in Bad Buchau, bei dem wir die Bäume und den Boden durch Hüpfen wackeln lassen konnten. Natürlich durfte auch das Shoppen nicht fehlen. Im Müller ernteten wir manch komischen Blick, da wir es nicht verhindern konnten, mit 90 Personen aufzufallen.

Nebel, buntes Licht und supergute Stimmung – das war unsere Las-Vegas-Night, bei der eine Kinderdisco, echtes Pferderennen und Chipsroulette geboten war.

Am letzten Abend konnten die Mädels ihr Können und ungeahnte Fähigkeiten unter Beweis stellen, indem sie die Mitarbeiter mit den unterschiedlichsten Aufgaben herausforderten.

Besonders möchten wir uns für jede Unterstützung bedanken, sei es auf dem Lager oder von zu Hause aus, im Gebet oder mit Taten. Der allergrößte Dank geht an unseren Vater im Himmel, der uns jeden Tag aufs Neue beschützt und bewahrt hat. Es war ein wunderschönes Lager, bei dem wir eine super Gemeinschaft und großen Spaß erleben durften. Leider ging es dieses Jahr wieder viel zu schnell rum – Doch eins ist sonnenklar: Das MäLa 2018 war wunderbar und wir freuen uns aufs nächste Jahr!

Simone B., Tabea D.